Apophyllit

Apophyllit

2601510

Apophyllit
Chemismus KCa4Si8O20(F,OH)-8H2O
Mineralklasse Schicht-Silikat
Kristallsystem tetragonal
Kristallklasse
Farbe farblos, grünlich, weiß, gelblich, bläulich
Strichfarbe weiß
Mohshärte 4,5-5
Dichte (g/cm³) 2,3-2,5
Glanz Glasglanz, Perlmuttglanz
Transparenz durchsichtig bis durchscheinend
Bruch gerade
Spaltbarkeit vollkommem
Habitus pyramidal und würfelig
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
besondere Kennzeichen
Bilder


 

Geschichte


Apophyllit leitet sich aus dem griechischen apo = ab und phyllon = Blatt ab. Dies rührt von seiner perfekten Spaltbarkeit.

Bildung und Fundorte


Apophyllit ist primärer Entstehung. Er bildet sich hydrothermal aus fluorhaltigen und dickflüssigen Kieselsäure-Lösungen. Meist ist er vergesellschaftet mit Zeolithen wie Heulandit, Natrolith, Skolezit und Stilbit. Er findet sich in Blasenhohlräumen von Basalt und vulkanischen Gesteinen, bisweilen auch in Erzgängen.

Fundorte: Australien, Brasilien, Indien, Italien und Mexiko.

Verwendung


In der Regel dient der Apophyllit als Sammlerobjekt, aufgrund seiner hohen Spaltbarkeit läßt er sich zur Schmuckherstellung nur schwer verwenden.

Sternzeichen


Waage und Zwilling

Fälschung und Imitationen


keine bekannt

Literatur


 

Weblinks