Blauquarz / Lasurquarz

Blauquarz  /  Lasurquarz
Chemismus SiO2
Mineralklasse Oxide
Kristallsystem trigonal
Kristallklasse
Farbe hellblau
Strichfarbe weiß
Mohshärte 7.0
Dichte (g/cm³) 2.65
Glanz Glasglanz
Transparenz durchscheinend bis undurchsichtig
Bruch muschelig
Spaltbarkeit keine
Habitus
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
besondere Kennzeichen
Bilder


Geschichte


Blauquarz dient als allgemeine Bezeichnung für Kristallquarze, derbe Quarze und quarzhaltige Magmatite (Syenit) blauer Farbe.Exakt differenziert trifft Blauquarz auf Quarze zu, deren Färbung durch den Tyndall-Effekt an faserigen, mikroskopisch feinen Rutil-oder Turmalineinschlüssen hervorgerufen wird. Saphirquarz nennt man Quarze, deren blaue Farbe von sichtbaren Turmalinnadeln oder Krokydolithfasern stammt.

Synonym für Blauquarz: Lasurquarz

Synomym für Saphirquarz : Blauer Aventurin, Aqualith, Raiomin

Bildung und Fundorte


Entstehung von Blauquarzprimär aus hydrothermalen Lösungen, wobei feine, faserige Mineralien im Kristallquarz eingebettet werden. Auch Saphirquarz entsteht primär, vorwiegend pegmatischer Bildung, seine Einschlüsse sind grobkristalliner Art.

Hauptvorkommen : Brasilien, Kolumbien, Österreich, Südafrika

Verwendung


als Deko- und Schmuckstein
Fälschung und Imitationen


Saphirquarz wird gelegentlich gefärbt um die Farbe zu intensivieren, in den Rissen meist mit bloßem Auge sichtbar.
Literatur


Weblinks