Bronzit

Bronzit
Chemismus Mg2[Si2O6] Magnesium Silicat
Mineralklasse
Kristallsystem orthorombisch prismatisch
Kristallklasse Orthopyroxene
Farbe grünlich, dunkelgrün, farblos, bräunlich, grau, weiß
Strichfarbe weiß
Mohshärte 5 – 6
Dichte (g/cm³) 3,20 – 3,30
Glanz Glasglanz
Transparenz durchscheinend bis undurchsichtig
Bruch uneben schalig
Spaltbarkeit gut
Habitus prismatisch bis faserig
häufige Kristallflächen {010}, {210}, {311}, {111}
Zwillingsbildung einfach oder lamellar
Kristalloptik
Brechzahl
α=1,650-1,668 β=1,652-1,673 γ=1,659-1,679
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Δ=0,009-0,011 ; zweiachsig positiv
Pleochroismus
deutlich grün gelbgrün
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
gering bis keine (0,010)
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten Vor dem Lötrohr fast unschmelzbar
ähnliche Minerale Hypersten
Radioaktivität
Magnetismus
besondere Kennzeichen in Säuren unlöslich
Bilder


Geschichte


Bronzit trägt seinen Namen nach der glitzernden Bronzefarbe seiner Spaltflächen, benannt im 18 Jahrhundert durch den Berliner Oberbergrat Dietrich Ludwig Gustav Karsten. Bronzit ist ein Mischkristall der Reihe Enstatit-Hypersthen.

Bildung und Fundorte


Bronzit entsteht primär durch liquidmagmatische oder vulkanische Bildung aus magnesiumreichem Magma.

Bekannte Varietäten sind:

  • Bronzit hat durch seine Eisen-Beimengungen eine typische Bronzefärbung.
  • Lime-Bronzit ist eine Calcium-haltige Varietät
  • Vanadium-Bronzit enthält Beimengungen von Vanadium

Österreich, Birma, Brasilien, Indien, Kenia, Mexiko, Sri Lanka, Südafrika, Tansania, USA,

Verwendung


Bronzit ist als Schmuckstein weniger bekannt, jedoch ist der Bronzit in allen denkbaren Formen wie Anhänger, Ketten oder Trommelsteine im Handel erhältlich. Bronzit ist auch Rohstoff für hochfeuerfeste Materialien.

Sternzeichen


Löwe, Skorpion

Fälschung und Imitationen


Fälschungen sind derzeit nicht bekannt.

Literatur


Weblinks