Euklas

Euklas
Chemismus BeAlSiO4OH1
Mineralklasse Silikate
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse 2/m2
Farbe hellgrün, gelb, blau, weiß
Strichfarbe weiß
Mohshärte 7,5
Dichte (g/cm³) 3,09 – 3,10 g/cm3
Glanz glasglanz
Transparenz durchsichtig bis halbdurchsichtig
Bruch muschelig
Spaltbarkeit {010} vollkommen
Habitus
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
besondere Kennzeichen
Bilder



Geschichte
Der Name Euklas leitet sich wegen seiner vollkommenen Spaltbarkeit aus dem Griechischen ab (eu = gut, klasis = Bruch). 1785 wurde Euklas durch Dombey erstmalig von Peru nach Europa gebracht und 1799 von dem französischen Mineralogen René-Just Hauy untersucht und benannt.

Bildung und Fundorte
Euklas ist primärer Entstehung. In Drusenhohlräumen von Pegmatiten, auf alpinen Klüften und auf Seifen bildet er sich aus hydrothermalen Lösungen. Euklas ist monoklin und erscheint in prismatischen, häufig aufgewachsenen Kristallen.

Verwendung
Aufgrund seiner Seltenheit als Sammlermineral oder gelegentlich als Schmuckstein.


Fälschung und Imitationen
keine bekannt


Literatur


Weblinks