Hessonit

Hessonit
Chemismus Ca2Al2[SiO4]3+Fe
Mineralklasse
Kristallsystem kubisch
Kristallklasse
Farbe hellbraun bis dunkelbraun (zimmtbraun), gelb bis braünlichgelb, braünlichorange bis braünlichrot
Strichfarbe bräunlich weiß
Mohshärte 7,5
Dichte (g/cm³) 3,57 3,73
Glanz Glas-, Fett- und Harzglanz
Transparenz
Bruch
Spaltbarkeit keine, musselig bis splittrig
Habitus
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
0,023/4
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale Chrysoberyll, Hyazinth, Kassiterit und Spessartin
Radioaktivität
Magnetismus nicht magnetisch
besondere Kennzeichen
Bilder


Geschichte


Der Name ist vom griechischen >>hesson<< = geringer abgeleitet worden, da nach Ansicht von Hauy (französischer Mineraloge, 1743-1822) dieser Granat geringere Eigenschaften als der Zirkon und die anderen Granate besitze.
Bildung und Fundorte


Der Hessonit ist ein Grossular, dessen Farbe bräunlichgelb, bräunlichorange bis kräftig bräunlichrot und braun ist. Er gleicht sehr dem Spessartin, der aber ein Mangantongranat ist.
Die wichtigsten Vorkommen sind die Edelsteinseifen in Sri Lanka (Ceylon), er ist aber auch in Minas Gerais, Brasilien, in den USA, in Kanada und in Tansania gefunden worden.
Verwendung


Edelstein-Qualitäten werden meist facettiert oder zu Cabochons verarbeitet.

Fälschung und Imitationen


Literatur


Weblinks