Mondstein

Mondstein
Chemismus K[AlSi3O8]
Mineralklasse Gerüstsilikat
Kristallsystem (triklin) prismatisch
Kristallklasse
Farbe farblos, gelblich, grünlich, bläulich
Strichfarbe weiß
Mohshärte 6 – 6,5
Dichte (g/cm³) 2,56 – 2,6
Glanz Glasglanz
Transparenz durchscheinend bis undurchsichtig
Bruch uneben, muschlig
Spaltbarkeit vollkommen
Habitus
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
1,518 – 1,526
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
-0,008
Pleochroismus
fehlt
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
0,012 (0,008)
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale Chalcedon, weißer Labradorit
Radioaktivität kaum messbar
Magnetismus nicht magnetisch
besondere Kennzeichen schwache Fluoreszenz (bläulich oder orange), Adulareszenz, bei gerichtetem Lichtstrahl Chatoyance
Bilder


Geschichte


Durch seinen mondscheinähnlichen weiß-blauen Schimmer erhielt dieser Kalifeldspat (Adular) Ende des 18.Jahrhunderts seinen Namen. Synonyme: Ceylon-Opal, Selenit

Bildung und Fundorte


Mondstein gehört zur Feldspat-Gruppe und entsteht primär in Pegmatiten. Als entmischter Alkalifeldspat hat er je nach Fundort verschiedene Anteile an Kalifeldspat (Orthoklas oder Mikroklin) und Natronfeldspat (Albit oder Labradorit – beides Plagioklase). Weitere bekannte Mondsteine der Feldspat-Gruppe: Andesin-, Mikroklin-, Oligoklas-, Peristerit-Mondstein. Fundorte: Birma, Brasilien, Indien, Madagaskar, Sri Lanka.

Verwendung


Schmuck in allen Variationen

Fälschung und Imitationen


Verwechslungsmöglichkeit: Chalcedon, weißer Labradorit, Imitationen aus Glas und gebranntem Amethyst

Literatur


Weblinks