Orthoklas

Orthoklas
Chemismus KAlSi3O8 + Na,Fe,Ba,Sr,Ti
Mineralklasse Gerüstsilikate
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse
Farbe weiß (Adular, gelblich, rötlich, braun
Strichfarbe weiß
Mohshärte 6 – 6,5
Dichte (g/cm³) 2,56 – 2,60
Glanz Glasglanz, auf Spaltflächen Perlmuttglanz
Transparenz durchsichtig bis undurchsichtig
Bruch uneben
Spaltbarkeit vollkommen
Habitus tafelig, prismatische Kristalle, auch derb
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung Durchdringungszwillinge
Kristalloptik
Brechzahl
1,518-1,526
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
-0,008
Pleochroismus
fehlt
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
0,012
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
besondere Kennzeichen
Bilder


Geschichte


Orthoklas ist seinem Namen entsprechend (griech. gerader Bruch) ein rechtwinklig spaltender Feldspat. Sehr beliebt ist die klare goldgelbe Varietät, der Goldorthoklas.

Bildung und Fundorte

Primäre Entstehung aus kieselsäurereichem Magma. Findet sich in Granit, Vulkaniten und Gneisen, seltener in Sedimenten, da Orthoklas leicht verwittert. Fundorte: Birma, Madagaskar, Mexiko, Sri Lanka.

Verwendung

Einfache Qualitäten als Rohstoff für die Glas- und Keramikindustrie, transparente Stücke facettiert. Goldorthoklas ist seit 1995 als Schmuck- und Trommelstein im Handel.

Fälschung und Imitationen


Glas und gebrannter Amethyst. Verwechslungsmöglichkeiten : Apatit, Beryll, Chrysoberyll, Citrin, Prasiolith, Topas, Zirkon

Literatur


Weblinks