Prasem

Prasem
Chemismus SiO2 + Ca2(Mg,Fe)5[(OH,F)4(Si8O22)]
Mineralklasse Oxide
Kristallsystem trigonal
Kristallklasse
Farbe gras- bis lauchgrün
Strichfarbe weiß
Mohshärte 7
Dichte (g/cm³) 2,63 – 2,65
Glanz Glas- bis Wachsglanz
Transparenz durchscheinend
Bruch muschelig
Spaltbarkeit keine
Habitus
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
besondere Kennzeichen
Bilder


Geschichte


Der Name Prasem (griech. prasos = Lauch) bezeichnet seit der Antike alle unedleren grüne Quarze. Heute bezeichnet Prasem einen derben, bzw. kristallinen Quarz, der durch Einschlüsse von Aktinolith oder ähnlichen Silikaten grün gefärbt ist.

Synonyme : Lauchquarz, Smaragdquarz

Handelsnamen : Afrikanische Jade, Budstone

Bildung und Fundorte

Prasem entsteht selten primär aus hydrothermalen Lösungen, häufiger tertiär durch die Metamorphose von quarz-, calcium-, eisen-, und magnesiumreichen Gesteinen. Es bilden sich feine, nadelige, grüne Calcium-Magnesium-Eisensilikate (Aktinolith o.ä. ), welche im Quarz eingeschlossen werden.

Primäre Vorkommen auf der Kykladen-Insel Serifos (Griechenland)

Tertiäre Vorkommen in Australien, Finnland und Südafrika

Verwendung


Als Schmuckstein in vielen Varianten
Fälschung und Imitationen


grün gefärbter Chalcedon, Jaspis, Prasiolith oder Quarzit
Literatur


Weblinks