Prasiolith

Prasiolith
Chemismus SiO2 Siliciumdioxid
Mineralklasse Oxide
Kristallsystem (trigonal) sechsseitige Prismen
Kristallklasse
Farbe lauchgrün
Strichfarbe weiß
Mohshärte 7
Dichte (g/cm³) 2,65
Glanz Glasglanz
Transparenz durchsichtig
Bruch muschlig, spröde
Spaltbarkeit keine
Habitus
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
1,544 – 1,553
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
+0,009
Pleochroismus
sehr schwach: hellgrün, blaßgrün
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
0,013 (0,008)
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
besondere Kennzeichen
Bilder


Geschichte


Der Name Prasiolith kommt aus dem griech. = lauchgrüner Stein.

Bildung und Fundorte


Der Prasiolith entsteht nicht auf natürliche Weise, sondern durch Brennen ( ca.500 °C) von violettem Amethyst oder gelblichem Quarz aus den Lagerstätten Montezuma in Minas Gerais in Brasilien. Die Farbe kann durch Sonnenlicht verblassen.Weitere Vorkommen mit geeigneten brennbaren Amethysten auch in Arizona/USA.

Verwendung


Meist als facettierte Schmucksteine und Anhänger

Fälschung und Imitationen


Verwechslung möglich mit Edelberyll, Peridot, Turmalin u.a.

Literatur


Weblinks