Prehnit

Prehnit
Chemismus Ca2Al2[(OH)2 I Si3O10] Calcium-Aluminium-Silicat
Mineralklasse
Kristallsystem
Kristalle (orthorhombisch) säulig, taflig
Farbe gelblichgrün, bräunlichgelb
Strichfarbe weiß
Mohshärte 6 – 6,5
Dichte (g/cm³) 2,82 – 2,94
Glanz
Transparenz durchsichtig, durchscheinend
Bruch uneben
Spaltbarkeit gut
Habitus
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
1,611 – 1,669
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
+0,021 bis +0,039
Pleochroismus
fehlt
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
nicht bekannt
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale Apatit, Brasilianit, Chrysopras, Jade, Peridot, Periklas, Serpentin
Radioaktivität
Magnetismus
besondere Kennzeichen
Bilder


Geschichte


Der Prehnit hat kaum Überlieferungen und wird erst durch die Besiedlung Südafrikas und Australiens bekannt. Der holländische General Prehn hatte diesen Stein erstmals am Kap der Guten Hoffnung gefunden, wonach dieser auch seinen Namen erhielt. In der Alten Welt kannte man den Prehnit nur als sehr kleine, unscheinbare Kristalle. In Australien jedoch wurden bis kopfgroße leuchtend grüne Steine gefunden. Die Ureinwohner bezeichneten diese Steine als Lebenssteine, welche dem Herzen der Erde entsprangen. Erst sehr späht stellte man jedoch fest, das es sich bei diesem phantastisch grünen Stein um Prehnit handelt. Da die Lagerstätten nahezu ausgebeutet sind oder in den Reservaten der australichen Ureinwohner liegen, hat der Prehnit als Schmuckstein für uns nahezu keine Bedeutung mehr. Als Heilstein jedoch ist der Prehnit ein sehr kräftiger Schutzstein für den Körper.

Bildung und Fundorte


Bildung:
Der Prehnit entsteht in Vulkaniten oder kristallinen Schiefern. Der Prehnit entsteht sekundär und findet sich so in vielen verschiedenen Gesteinen wieder.

Fundorte:
Der Prehnit ist ein sehr seltenes Mineral. Zu finden ist er in Deutschland, Frankreich, Australien, Schottland, USA, China und in Südafrika.

Verwendung


Prehnit hilft sich und andere zu akzeptieren, er fördert die Aufnahmefähigkeit. Körperlich ist er ein toller Stein um die Entgiftung zu fördern und er regt den Fettstoffwechsel an.

Fälschung und Imitationen


Literatur


Weblinks