Purpurit

Purpurit
Chemismus (Mn,Fe)[PO4] Mangan-Eisen-Phosphat
Mineralklasse Phosphate
Kristallsystem orthorhombisch
Kristallklasse
Farbe tiefrosa bis rosaviolett, dunkelbraun
Strichfarbe rosa bis rosarot,
Mohshärte 4 – 4,5
Dichte (g/cm³) 3,2 bis 3,7
Glanz matt bis samtiger Seidenglanz
Transparenz durchscheinend bis undurchsichtig
Bruch spröd, uneben
Spaltbarkeit gut
Habitus
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
besondere Kennzeichen
Bilder


Geschichte


Dieses Mineral ist erst seit Anfang des 20.Jahrhunderts bekannt geworden. Purpurit wurde 1905 durch die Mineralogen Graton und Schaller der Name (lat. purpureus = purpurrot) gegeben.
Bildung und Fundorte


Purpurit entsteht primär durch hydrothermale Umwandlung der lithiumreichen Minerale Triphylin und Lithiphilit in Pegmatiten. Das reaktionsfähige Lithium wird aus den ursprünglichen Mineralien gelöst und übrig bleibt das Mangan-Lithium-Phosphat. Das bedeutendste Vorkommen befindet sich in Sandameb am Erongo in Namibia, weiter in Frankreich, Schweden und Kanada.
Verwendung


Im Handel als Rohstein, Trommelstein, seltener als Cabochon oder Schmuck.
Fälschung und Imitationen


Nicht bekannt

Literatur


Weblinks