Rhodonit

Rhodonit
Chemismus CaMn4 [Si5O15] + Al,Ba,Cu,Fe,Li,K,Na,S,Zn Calcium-Mangan-Silikat
Mineralklasse Kettensilikate
Kristallsystem (triklin) taflig, derb
Kristallklasse
Farbe rosa bis dunkelrot, gelblich (Spessartin-Einlagerung) schwarze dendritische Einlagerungen aus Manganoxid (Psilomelan)
Strichfarbe weiß
Mohshärte 5,5 – 6,5
Dichte (g/cm³) 3,40 – 3,74
Glanz Glasglanz, auf Spaltflächen Perlmuttglanz
Transparenz durchsichtig bis undurchsichtig
Bruch uneben, muschlig
Spaltbarkeit vollkommen
Habitus derb, körnig
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
1,716-1,752
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
+0,010 bis +0,014
Pleochroismus
deutlich: rotgelb, rosenrot
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
keine
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale Rhodochrosit, Thulit
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus nicht magnetisch
besondere Kennzeichen
Bilder


Geschichte


Rhodonit wurde 1819 von dem Ilsenburger Berg- und Hüttenwerksdirektor Christoph F.Jasche wegen seiner Farbe (griech. rhodos = Rose) so benannt. Synonyme: Mangankiesel, Manganolith

Bildung und Fundorte


Entstehung meist tertiär durch Regionalmetamorphose sedimentärer Manganerzlagerstätten. Fundgebiete: Australien, Madgaskar, Russland, Südafrika, Tansania, USA

Verwendung


Kunstgewerbliche Objekte, Wandvertäfelungen, Schmuck

Fälschung und Imitationen


Nicht bekannt Verwechslungsmöglichkeiten: Rhodochrosit, Thulit

Literatur


Weblinks