Rubinzoisit / Anyolite

Anyolite / Rubinzoisit
Chemismus
Mineralklasse
Kristallsystem
Kristallklasse
Farbe
Strichfarbe weiß
Mohshärte 6 – 6,5
Dichte (g/cm³) 3,25 – 3,36
Glanz
Transparenz undurchsichtig bis durchscheinend
Bruch uneben
Spaltbarkeit vollkommen
Habitus
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
besondere Kennzeichen
Bilder


Geschichte

Rubin-Zoisit, auch Anyolit nach dem Wort anyoli = grün aus der Sprache der Massai, wurde 1954 in Tansania entdeckt.
Bildung und Fundorte


Zoisit bildet sich tertiär unter regionalmetamorpher Umwandlung basischer Magmatite zu Kalksilikatfelsen, Grünschiefern und Eklogiten.Hoher Druck und Wasser sind Voraussetzung für seine Entstehung. Hornblende-Einschlüsse sorgen für die schwarze Farbe im ansonsten grünen Zoisit. Ggroße, derbe, meist undurchsichte Rubinkristalle verleihen dem Rubin-Zoisit seine attraktive Farbkomposition.

Bedeutende Vorkommen in Longido/Tansania

Verwendung


Für Kunstgewerbliche Gegenstände und als Schmuckstein.

Fälschung und Imitationen


keine bekannt

Literatur


Weblinks