Sonnenstein

Sonnenstein
Chemismus (Ca,Na)[Al,Si]2Si2O8 Plagioklas-Feldspat
Mineralklasse Gerüstsilikate
Kristallsystem triklin
Kristallklasse
Farbe orange bis rotbraun, glitzernd
Strichfarbe weiß
Mohshärte 6 – 6,5
Dichte (g/cm³) 2,60 – 2,70
Glanz Glasglanz
Transparenz durchscheinend bis undurchsichtig
Bruch körnig, splittrig, spröd
Spaltbarkeit vollkommen
Habitus
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
1,525-1,548
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
+0,010
Pleochroismus
schwach oder fehlt
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
keine
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
besondere Kennzeichen
Bilder


Geschichte


Der Name Sonnenstein beschreibt das kupfer- bis goldfarbene Aussehen. Das Synonym Aventurin-Feldspat ist eigentlich die genauere Bezeichnung dieses metallisch glitzernden (Aventurisieren) Plagioklas-Feldspats.

Bildung und Fundorte


Obwohl triklin, tritt Sonnenstein nicht in Kristallformen, sondern in massigen und derben Aggregaten auf. Je nach Fundort variiert seine chemische Zusammensetzung und seine Genese : primär aus saurem bis intermediärem Magma, liquidmagmatisch in Pegmatiten ( Indien, Madagaskar, Norwegen, Russland), oder vulkanisch in basaltischen Lavaströmen (USA). Das typische orangerote, seltener grünblaue Flittern beruht auf Interferenz des Lichts an Hämatit- oder Goethit-Plättchen.

Verwendung


Sonnenstein ist ein beliebter Schmuckstein

Fälschung und Imitationen


Goldfluß (Kunstglas mit Kupferspänen und Aventurin)

Literatur


Weblinks