Turmalinquarz

Turmalinquarz
Chemismus SiO2(Quarz)+NaFe3(Al,Fe)6[(OH)4(BO3)2Si6O18] (Turmalin,Schörl)
Mineralklasse Oxide
Kristallsystem trigonal
Kristallklasse
Farbe Tumalinfasern meist schwarz, Quarz klar bis milchig trüb
Strichfarbe weiß
Mohshärte 7
Dichte (g/cm³) 2,65-2,67
Glanz Glasglanz
Transparenz durchsichtig bis durchscheinend
Bruch muschelig
Spaltbarkeit keine
Habitus meist derbe Aggregate, selten prismatisch
häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
chemisches Verhalten
ähnliche Minerale Rutilquarz
Radioaktivität keine
Magnetismus keine
besondere Kennzeichen
Bilder


Geschichte


Unter Turmalinquarz versteht man Bergkristall mit sichtbaren Turmalinkristallen.. Synonyme sind Haarstein und und Nadelstein.

Bildung und Fundorte


Durch pegmatische Bildung entsteht Turmalinquarz primär. Zuerst gebildeter Turmalin wird durch später entstehenden Quarz eingeschlossen,

Vorkommen in Brasilien und Madagaskar.

Verwendung


Als Schmuckstein in zahlreichen Variationen.

Sternzeichen


Steinbock

Fälschung und Imitationen


keine bekannt

Literatur


Weblinks